Homöopathie

Homöopathie arbeitet mit speziell zubereiteten (potenzierten) Arzneien und orientiert sich in der Behandlung eng am Beschwerdebild des Klienten. Jeder Mensch besitzt ein unterschiedliches Suchtverhalten und muss daher auch individualisiert betrachtet werden. Es werden dazu sowohl körperliche als auch psychische Symptome und Persönlichkeitsmerkmale zur Fallbeurteilung herangezogen und die Auswahl der Arznei erfolgt auf Basis des Ähnlichkeitsgesetzes.

Aufgrund ihrer starken Wirkungskraft besitzen homöopathische Arzneimittel die Fähigkeit, nicht nur auf bestehende körperliche Symptome, sondern auch auf die Psyche des Menschen Einfluss zu nehmen und grundlegende Heilungsimpulse zu setzen. Diese Fähigkeit wird bei der Suchttherapie genutzt, um eine tiefe Umstimmung des Organismus zu erreichen. Die Homöopathie wird in dieser Weise zur Behandlung von Abhängigkeit und Sucht seit mehr als 200 Jahren erfolgreich eingesetzt.

Neben der Psychotherapie ist die Homöopathie in den meisten Fällen der tragende Behandlungspfeiler in der Ganzheitlichen Suchttherapie. Keine andere gängige Behandlungsmethode ist in der Lage, die innere Struktur eines Klienten auf so tiefe Weise zu berühren und anzuregen. Geht es in der psychotherapeutischen Behandlung vor allem um die wesentliche Entscheidung zur Veränderung, klärt ein korrekt gewähltes Arzneimittel den konstitutionellen Hintergrund des Suchtverhaltens, und somit in Folge auch die Suchtdynamik nachhaltig.